Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Infos über Gesundheitsrisiken und -Maßnahmen für Ihre Reise zusammengestellt. Wir empfehlen Ihnen jedoch, zusätzlich die Meinung eines Reisemediziners einzuholen. Für die Einreise in Armenien, Aserbaidschan und Georgien sind keine Impfungen vorgeschrieben, dennoch sollten Sie einige grundsätzliche Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen.

Empfohlene Impfungen für Armenien, Aserbaidschan und Georgien

Grundsätzlich ist für die Einreise in die drei Länder keine Impfung notwendig. Eine Impfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Polio sowie gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) wird jedoch für jede Kaukasus-Reise empfohlen. Erstere werden meist bereits in der Kindheit verabreicht und sind zehn Jahre wirksam. Wenn Sie einen Kaukasus-Aufenthalt von längerer Dauer geplant haben, sollten Sie außerdem Hepatitis A & B, Tollwut und Typhus-Impfungen in Betracht ziehen. Hepatitis A wird erst kurz vor der Reise verabreicht, da die Wirkungsdauer relativ kurz ist. Eine Langzeitimpfung gegen Hepatitis A ist sinnvoll, wenn Sie häufiger verreisen. Diese muss allerdings nach ca. sechs Monaten wiederholt werden, damit der Langzeitschutz aktiv wird. Tollwut ist eine Infektionskrankheit, die meist durch infizierte Tiere übertragen wird. Zu einer Übertragung der Krankheit kommt es nicht nur durch Bisse, sondern auch durch Speichel auf Schleimhäuten oder verletzten Hautpartien.

Weitere wichtige Hinweise finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de

Mitnahme von Medikamenten

Sie haben die Möglichkeit 10 eigene Medikamente in das Land einzuführen. Generell gibt es in Armenien, Georgien und Armenien Apotheken mit Medikamenten aus allen möglichen Staaten, jedoch sind Fälschungen im Umlauf, weswegen wir eine persönliche Mitnahme von Medikamenten befürworten. Krankenhäuser sind überall im Land vorzufinden, bei Behandlungen werden Barzahlungen verlangt. Behalten Sie im Hinterkopf, dass die Krankenhäuser im Kaukasus nicht unbedingt mit deutschem Standard verglichen werden können.

Geringes Malaria-Risiko in Armenien und Aserbaidschan

  • In Armenien und Aserbaidschan gilt das Malaria-Risiko generell als sehr gering. Es tritt nur in den Monaten von Juni-Oktober auf, ausschließlich in den südwestlichen Regionen Armeniens (Ararat-Tal & Masis-Distrikt) und im Süden und im Nordwesten Aserbaidschans, an den Grenzübergängen zu der Türkei und dem Iran. Die einzige Malaria Art hier zulande ist Tertiana. Tertiana ist nicht tödlich, kann dennoch Monate nach der Infektion auftreten.
  • Malaria wird durch den Stich der Anopheles-Mücke übertragen, welche vorrangig in den Abendstunden und nachts aktiv ist. Der beste Schutz vor einer Malaria-Infektion sind daher Präventionsmaßnahmen wie:
  • - Verwendung von Insektenspray
  • - unter einem Moskitonetz schlafen
  • - körperbedeckende Kleidung tragen
  • Ein sorgfältiger Schutz vor Moskitostichen reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erheblich.

Sonstige Gesundheits-Tipps für Kaukasus Reisen

In Georgien kommen Tuberkulose, HIV und Tollwut vor. Nehmen Sie sich vor allem in Acht vor streunenden Hunden (in allen Ländern des Kaukasus).

Checkliste: Gesundheitsvorsorge vor der Abreise

Die wichtigsten Vorbereitungen für Ihre Gesundheit in Armenien:

  • • Impfungen überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt?
  • • persönliche Reiseapotheke zusammengestellt?
  • • Beipackzettel vorhanden (für die Zollkontrolle)?
  • • Hand-Desinfektionsmittel besorgt?

Wichtiger Hinweis nach der Reise

Auch wenn Sie sich erst Wochen nach Ihrer Kaukasus-Reise unwohl fühlen, an Fieber erkranken oder sonstige Beschwerden haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt und informieren Sie Ihn über die vergangene Reise. Melden Sie wie lange Sie unterwegs waren und vor allem wo gen

Durchfallerkrankungen

Um Ihr gesundheitliches Risiko während Ihrer Armenien-Reise so gering wie möglich zu halten, gibt es ein paar Sachen auf die man achten sollte. Vermeiden Sie es Leitungswasser zu trinken. Verzichten Sie im besten Falle auch auf Eiswürfel bei denen die Quelle des Wassers unklar oder nicht sicherer Herkunft ist. Putzen Sie Ihre Zähne nur mit Trinkwasser. Die meisten Durchfallerkrankungen können vermieden werden, wenn Sie stets darauf achten, sich Ihre Hände regelmäßig zu desinfizieren. Schälen und/oder kochen Sie frisches Obst und Gemüse. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie Fliegen von Ihren Nahrungsmitteln fernhalten. Es ist immer sinnvoll Medikamente gegen Durchfallerkrankungen bei sich zu führen. Im Falle einer Erkrankung ist es immer wichtig, viel zu trinken und sich auszuruhen. Hält die Erkrankung länger als zwei Tage an, suchen Sie einen Arzt auf.